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Kritische Fragen zur Positionsbestimmung

Beantworten Sie sich doch einmal in aller Ruhe die folgenden Fragen mit "Ja" oder "Nein".
Jedes "Nein" zeigt Ihnen Verbesserungsmöglichkeiten und Handlungsfelder.

  

Unternehmensstrategie

  • Gibt es eine schriftlich fixierte und im Unternehmen kommunizierte Unternehmensstrategie?
  • Sind die Teilpläne in den verschiedenen Unternehmens- und Funktionsbereichen (z.B. Personalplanung, Absatzplanung, Finanzplanung) aufeinander abgestimmt?
  • Gibt es klare Kompetenzen, wer für die Aufstellung einer strategische Planung zuständig ist?
  • Werden Ihre vorhandenen Planungen regelmäßig auf Plausibilität und Aktualität überprüft?
  • Verfügen Sie über ein fest etabliertes, ggf. standardisiertes Berichtswesen, das Ihnen relevante Informationen schnell, übersichtlich und aktuell bereitstellt?
  • Bewerten Sie Ihre Unternehmensposition nicht nur anhand von Umsatz- und Ertragsgrößen, sondern auch mit Blick auf Risiken und qualitative Aspekte (wie z.B. Innovationskraft, Kundenstruktur)?
  • Sind Sie auf die spezifischen Rahmenbedingungen sich öffnender und reifender Märkte (z.B. Sättigungserscheinungen, intensiver Wettbewerb, Verkürzung der Produktzyklen) eingestellt?
  • Verfügen Sie über eine ausreichend qualifizierte Führungsmannschaft mit ausgewogener Altersstruktur und geeignete „nachwachsende“ Führungskräfte für die langfristige Unternehmenssicherung?

Finanzwirtschaftliche Situation

  • Liegt Ihre Gesamtkapitalrendite über dem aktuellen Marktzins?
  • Ist die Kostenstruktur der Ertragslage angepaßt?
  • Gibt es eine aktive Liquiditätsplanung und –steuerung?
  • Wissen Sie, wo und wie Sie nennenswerte Liquiditätsreserven zur Erweiterung Ihres Handlungsspielraums mobilisieren können?
  • Werden Investitionen langfristig finanziert, und verfügen Sie über Kalkulationstransparenz bei überschaubarem Risiko?
  • Können Sie eine geplante Umsatzausweitung vorfinanzieren?
  • Ist Ihre Kapitalstruktur ausreichend, um eine neue strategische Ausrichtung durchzusetzen?
  • Entspricht Ihre Eigenkapitalquote der branchenüblichen Höhe für ein gesundes und schlagkräftiges Unternehmen?

Wertschöpfung

  • Können Sie – aufgrund niedriger Fixkosten – kurzfristig auf Absatzmengenänderungen reagieren?
  • Nutzen Sie internationale Standortvorteile indem Sie „einfache“ Produkte in Niedriglohnländern kaufen?
  • Verfügen Sie über eigenes Technologie- Know-how, und sind Sie damit auf der Höhe der Zeit?
  • Entspricht Ihre Qualität dem vom Kunden geforderten Standard (keine Unter- oder Überfüllung)?
  • Haben Sie in den letzten drei Jahren den Materialfluß beschleunigt und die Lagerkapitalbindung reduziert?
  • Sind Kriterien für die Lieferantenauswahl definiert und die Lieferanten eng in Ihre Organisation eingebunden?
  • Werden Management und Verwaltung zuverlässig von Routinearbeiten entlastet?
  • Sind alle Rationalisierungspotentiale in der Datenverarbeitung zwischen den Abteilungen und mit den Geschäftspartnern ausgeschöpft?

Managementqualität

  • Gibt es eine schriftlich fixierte Strategie für die Unternehmensentwicklung?
  • Haben Sie bei Ihren langfristigen Investitionsplanungen Alternativen wie Beteiligungen und geschickte Zukäufe berücksichtigt?
  • Ist Ihre Führungsmannschaft hinsichtlich kaufmännischer Kompetenz ausgewogen?
  • Haben Sie Aus- und Fortbildungsangebote etabliert, und nutzen Sie dabei staatliche Zuschüsse?
  • Verfügen Sie über ein effizientes Leistungsanreiz- und –kontrollsystem?
  • Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter über unternehmensspezifische Sozialleistungen?
  • Kann das Unternehmen ohne Ihre Entwicklungskompetenz / Ihre persönlichen Kontakte weiterbestehen?
  • Ist eine umsichtig geplante, geeignete Nachfolgeregelung getroffen?

Risk Management

  • Prüfen Sie laufend und systematisch die Bonität Ihrer Hauptschuldner?
  • Praktizieren Sie ein aktives Zinsmanagement, um sich gegen steigende Zinsbelastungen abzusichern?
  • Ist eine betriebliche Vorsorge für wirtschaftliche Härtefälle bei Invalidität oder Tod getroffen?
  • Sind Pensionszusagen der betrieblichen Altersversorgung rückgedeckt?
  • Haben Sie Maschinen / Anlagen, bei denen Ausfall mehr als 20% der Produktion nicht erstellt werden können?
  • Sind Sie gegen Vermögensschäden und Ertragsausfälle abgesichert
  • Arbeiten Sie mit einem großen überregionalen Versicherungsmakler zusammen?
  • Lassen Sie Ihren Versicherungsschutz regelmäßig überprüfen?

Umweltschutz

  • Wissen Sie welche gesetzlichen Vorschriften zum Umweltschutz für Ihren Betrieb / Ihren Anlagen gelten?
  • Sind Sie über relevante Übergangsfristen und mögliche Sanktionen bei Nichterfüllung informiert?
  • Sind Bodenverunreinigungen (auch Altlasten) auf Ihrem Betriebsgelände ausgeschlossen?
  • Arbeitet Ihre Produktion ohne umweltgefährdende Hilfs- und Betriebsstoffe oder Abfallprodukte?
  • Können Sie Ihre Anlagen ohne Zukauf von Technik / Know-how an die Umweltschutzerfordernisse anpassen?
  • Wissen Sie, wer geeignete Problemlösungen für Ihren Betrieb anbietet?
  • Ist Ihr Kundenkreis für Umweltschutzargumente sensibel?
  • Nutzen Sie die Möglichkeit der aktiven Vermarktung umweltfreundlicher Produkte oder Produktionskonzepte?