Beim allerersten Start führt die App selbst durch die fünf Dinge, die sich nicht von allein erklären: Projekte, die Beratungskette, Erkenntnisse, die zwei Netzwerkmodi und den Export. Der Rundgang lässt sich jederzeit überspringen und ebenso jederzeit neu starten:
◆ Rundgang in der App startenWer die App schon mit Inhalten nutzt, bekommt ihn beim Start nicht mehr zu sehen.
Nach dem ersten Laden arbeitet die App vollständig offline. Alle Ihre Notizen und aktiven Frameworks werden lokal auf Ihrem Gerät gespeichert – kein Account, kein Cloud-Sync erforderlich.
Alle Daten (Projekte, Notizen, Aktiv-Markierungen, Erkenntnisse und eigene Workflows), liegen ausschließlich im localStorage Ihres Browsers. Sie verlassen Ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt, es gibt kein Backend und keinen Login.
Die Kehrseite: Das Löschen der Browser- oder App-Daten entfernt alles. Sichern Sie deshalb regelmäßig über Projekt → ⤓ Als JSON exportieren (Kapitel 2). Das ist das Sicherungsformat: der Text-Export im Analysis-Tab dient der Weitergabe, nicht der Sicherung. Mehr dazu in Kapitel 11.
Unter dem Kopfbereich liegt die Projektleiste: ◈ Projektname ▾. Alles, was Sie erarbeiten (Notizen, Aktiv-Markierungen und Erkenntnisse), gehört zu genau einem Projekt. Zwei Mandate vermischen sich damit nicht, auch wenn beide dieselben Frameworks nutzen.
Projektgebunden: Notizen, Aktiv-Status, Erkenntnisse.
Übergreifend: eigene Workflows und die Sprachwahl: beides ist Methodenwissen, kein Mandatsinhalt.
Öffnet die Projektliste. Jede Zeile zeigt, wie viele Notizen und Erkenntnisse darin stecken. Antippen wechselt sofort; alle vier Tabs werden neu aufgebaut.
Name in das Feld am unteren Rand der Liste eintragen und auf „Anlegen" tippen. Das neue Projekt ist sofort aktiv und startet leer.
Stiftsymbol in der Projektzeile. Der Name erscheint auch im Export-Kopf.
Papierkorbsymbol, mit Rückfrage. Entfernt Notizen und Erkenntnisse dieses Projekts endgültig. Das letzte verbleibende Projekt lässt sich nicht löschen.
Die App hat kein Backend: ein Projekt liegt nur in dem Browser, in dem Sie es angelegt haben. Über JSON lässt es sich trotzdem sichern oder auf ein anderes Gerät bringen.
Das Download-Symbol in der Projektzeile schreibt eine Datei projekt-<name>.json mit allen Notizen, Aktiv-Markierungen und Erkenntnissen samt ihren Verknüpfungen. Die Methoden stehen darin in Reihenfolge der Beratungskette, die Datei ist also auch von Hand lesbar.
„↑ Import" oben rechts in der Projektliste. Der Import legt immer ein neues Projekt an und überschreibt nie ein bestehendes. Existiert der Name schon, hängt die App „(2)" an.
Unbekannte Framework-Namen, ungültige Erkenntnistypen und leere Karten fallen beim Laden heraus, statt das Projekt zu beschädigen. Enthält eine Datei am Ende weder Notizen noch Erkenntnisse, wird gar nichts angelegt und die App sagt es.
Der Export ist einsprachig: er enthält Ihren Text, so wie Sie ihn geschrieben haben. Das mitgelieferte Beispielprojekt ist die Ausnahme: Es liegt zweisprachig vor und wird beim Laden auf die gerade eingestellte Sprache festgelegt.
Unten in der Projektliste liegt „◆ Beispielprojekt laden". Es legt ein zusätzliches Projekt an, Ihre eigenen Projekte bleiben unberührt, und füllt es mit einem durchgerechneten Fall: ein Werkzeugmaschinenbauer mit 260 Mitarbeitern, der prüft, ob er sein Servicegeschäft zu einem datenbasierten Angebot ausbaut.
Der Fall geht über alle sechs Phasen, 15 Methoden und 14 Erkenntnisse. Er ist so gebaut, dass die Verknüpfungen sichtbar werden: Eine im Annahmen-Audit notierte Annahme, Kunden zahlen einen Aufpreis für eine Verfügbarkeitsgarantie, wird in Interviews widerlegt und kippt damit den Business Case einer ganzen Variante. Im Netzwerk-Inhaltsmodus (Kapitel 8) zeigen die gestrichelten Linien, welche Methoden dabei zusammenhängen, obwohl das Methodenmodell dort keine Beziehung vorsieht.
Das Beispiel lässt sich gefahrlos verändern und danach über den Papierkorb wieder löschen. Ein zweites Laden legt erneut ein eigenes Projekt an, überschreibt also nichts.
Notizen aus der Zeit vor den Projekten landen beim ersten Start automatisch im Projekt „Meine Analyse". Es geht nichts verloren.
Die App ist über eine Bottom Tab Bar mit vier Hauptbereichen navigierbar. Die aktive Sektion ist gold hervorgehoben.
Alle 21 Strategy Frameworks, nach den sechs Phasen gruppiert. Tippen für Details, lang drücken für Vorschau.
8 vordefinierte Framework-Sequenzen für häufige Beratungsszenarien.
Interaktive SVG-Visualisierung aller Framework-Beziehungen.
Aktive Frameworks gesammelt anzeigen, vergleichen und exportieren.
Die Library zeigt alle 21 Strategy Frameworks als Karten, gruppiert nach den sechs Phasen der Beratungskette. Jede Karte zeigt Name, Kurzbeschreibung und Kategorie-Badge.
Die Phase sagt, wann im Beratungsprozess ein Framework greift. Sie ist die Reihenfolge, in der die Library sortiert ist, von der Problemdefinition bis zur Entscheidungsvorlage:
Die Kategorie sagt, worüber ein Framework Aussagen macht. Sie ist unabhängig von der Phase, ein Framework hat immer beides:
Bei 23 der 24 Frameworks steht im Detail-Screen ein goldener Button, der in ein fertiges Werkzeug auf platvoet.org führt, etwa zur SWOT-Analyse, zu Porter's Five Forces, zur BCG-Matrix, zum Business Model Canvas oder zur Wardley Map. Der Verweis ist damit die Regel, nicht die Ausnahme.
Was dabei nicht passiert: Die Werkzeuge sind eigenständige Anwendungen mit eigenem Speicher. Ihre Notizen und Erkenntnisse aus dem Navigator erscheinen dort nicht und was Sie im Werkzeug erarbeiten, kommt nicht in den Navigator zurück. Es gibt keinen Importweg zwischen beiden.
Das ist Absicht: In den Navigator gehört das Ergebnis, nicht die Rechnung. Wer eine BCG-Matrix gebaut hat, trägt deren Schluss als Erkenntnis ein, nicht die fünf Geschäftseinheiten mit ihren Umsätzen. Das Werkzeug selbst speichert und exportiert seine Daten eigenständig.
Der Navigator wählt das Framework, der PPI Innovationsmotor führt den Prozess, in dem mehrere davon nacheinander gebraucht werden. Er legt einen vollständigen Innovationsprozess über die Werkzeuge, mit Phasen, Rollen, Gates und einem geteilten Raum für das Team. Alle 23 Werkzeuge, die der Navigator verlinkt, kommen auch im Motor vor, dort aber eingebettet in einen Ablauf statt einzeln.
Wann welches: Der Navigator beantwortet die Frage „Welche Methode passt auf mein Problem?“. Der Motor beantwortet die Frage „In welcher Reihenfolge arbeiten wir das ab und wer entscheidet wann?“. Für eine einzelne Analyse genügt der Navigator. Sobald ein Team über Monate an einem Vorhaben arbeitet, ist der Motor der passende Rahmen.
Oben rechts im Kopf stehen die Schalter DE und EN. Sie schalten die vollständige App um: nicht nur die Oberfläche, sondern auch alle Framework-Beschreibungen, Leitfragen, Anwendungsleitfäden, Beziehungserklärungen und Workflow-Schritte. Voreinstellung ist Deutsch.
ppi-lang) und gilt beim nächsten Start weiter. Denselben Schlüssel nutzen auch andere PPI-Apps.Öffnet den vollständigen Detail-Screen des Frameworks mit allen Informationen, Leitfragen und Notiz-Bereich.
Öffnet eine kompakte Vorschau-Karte mit Kategorie, Kurzbeschreibung, der ersten Leitfrage und einem Knopf „Framework öffnen". Nützlich für schnellen Vergleich.
Frameworks mit aktivem ★-Status erscheinen auf der Karte mit einem goldenen Stern-Indikator. So sehen Sie auf einen Blick, welche Frameworks bereits in Ihrer aktuellen Analyse enthalten sind.
Der Detail-Screen liefert alle relevanten Informationen für den Einsatz im Projekt – strukturiert in sechs Bereiche.
Direkt unter dem Framework-Namen finden Sie drei Pill-Elemente mit ⓘ-Buttons für Kontext-Tooltips:
Direkt unter der Beschreibung, wo vorhanden: der goldene Button in das passende PPI-Werkzeug. Er sitzt bewusst weit oben: wer die Methode kennt, will nicht erst durch den Leitfaden scrollen. Was er tut und was er ausdrücklich nicht tut, steht in Kapitel 5.
Der wichtigste Abschnitt für Consultants:
4–5 zentrale Leitfragen, die strukturiert durch die Analyse führen. Ideal als Workshop-Agenda oder Interview-Guide.
Tippbare Karten mit direkten Verbindungen zu anderen Frameworks. Jede Karte zeigt den Beziehungstyp (mit ⓘ) und einen erklärenden Text:
Ein Schalter, kein Knopfpaar: Eingeschaltet heftet er das Framework an den Analysis-Tab, ausgeschaltet nimmt er es wieder heraus. Notizen und Erkenntnisse bleiben in beiden Fällen erhalten. Das ⓘ daneben erklärt es im Kontext.
Das Textfeld unten speichert automatisch nach 400ms. Keine Speichern-Schaltfläche nötig. Notizen sind projektgebunden und erscheinen beim Export.
„Framework + Notizen exportieren" am unteren Rand teilt Name, Notizen und die hier hängenden Erkenntnisse über das iOS Share Sheet oder kopiert sie in die Zwischenablage.
Notizen bleiben bei ihrer Methode. Erkenntnisse tun das nicht: eine Erkenntnis gehört dem Projekt und hängt an so vielen Frameworks, wie sie betrifft. Genau darüber verbindet sich, was Sie in verschiedenen Methoden erarbeitet haben.
Eine Annahme, die Sie im Annahmen-Audit notieren, taucht im Pre-Mortem wieder auf, wo sie unter Druck gerät, und im Business Case, wo sie die Zahlen trägt. Als dieselbe Karte, nicht als drei getrennte Notizen. Ändert sie ihren Status, ändert er sich überall.
Ein belegter Befund, der später das Argument trägt
Vorausgesetzt, aber ungeprüft, gehört getestet
Was den Plan kippen kann, wenn es eintritt
Ein Handlungsweg, noch nicht entschieden
Eine getroffene Festlegung samt Begründung
Annahme und Risiko tragen zusätzlich einen Prüfstatus: offen, bestätigt oder widerlegt. Ein Tippen auf das Status-Fähnchen schaltet weiter.
Im Framework-Detail über der Notizfläche. Typ wählen, einen Satz schreiben, speichern. Die Karte hängt zunächst nur an dieser Methode.
Öffnet die Erkenntnisse des Projekts, die hier noch nicht hängen, nach Typ gruppiert, jeweils mit Herkunft. Antippen hängt sie an die aktuelle Methode.
Jede Karte zeigt, in welchen anderen Methoden sie verwendet wird. Die Namen sind anklickbar und führen direkt dorthin, die Verknüpfung ist zugleich ein Navigationsweg.
Löst nur die Verknüpfung zur aktuellen Methode; in den übrigen bleibt die Karte. Ist es die letzte Verknüpfung, fragt die App nach, ob die Erkenntnis gelöscht werden soll.
Entfernt die Karte in allen Methoden gleichzeitig, mit Rückfrage.
Unter den aktiven Frameworks stehen alle Erkenntnisse des Projekts, nach Typ gruppiert und mit der Zahl der Methoden, in denen sie verwendet werden. Der Filter „Nur offene Annahmen & Risiken" zeigt genau die Liste, die vor einer Entscheidungsvorlage abgearbeitet gehört.
Eine Annahme steht selten still. Was heute trägt, kann in einem Quartal überholt sein, weil ein Wettbewerber etwas ankündigt oder ein Rechtsakt früher greift als geplant. Damit das nicht nur im Kopf hängt, lässt sich jede Annahme und jedes Risiko einem „Beobachtungsfeld" zuordnen. Das Auswahlfeld erscheint im Kartenformular unter dem Text, sobald einer dieser beiden Typen gewählt ist. Voreingestellt ist „keines".
Die sechs Felder sind dieselben Sektoren, mit denen der PPI Strategie-Radar arbeitet: „Markt & Wettbewerb", „Technologie", „Regulierung & Politik", „Kunden & Nachfrage", „Kosten & Lieferkette" und „Gesellschaft & ESG".
Im Strategie-Radar auf Exportieren tippen, die Datei sichern. Im Analysis-Tab dann auf „Signale" und die Datei wählen. Jedes Signal der Stufen CRITICAL und WATCH sucht sich die Karten seines Sektors; Signale der Stufe INFO bleiben außen vor, sonst trägt bald jede Karte einen Marker. Trifft mehr als ein Signal dasselbe Feld, gewinnt das schwerere.
Eine getroffene Karte bekommt einen Vermerk „Vom Markt berührt" mit dem Signaltext, der Signalnummer, der Quelle und dem Datenstand. Genau diese vier Angaben machen aus einem Hinweis einen Beleg: Ein Jahr später ist nicht die Frage, was das Werkzeug gesagt hat, sondern worauf Sie sich gestützt haben.
Der Prüfstatus bleibt, wie er ist. Ein Marktsignal setzt eine bestätigte Annahme nicht auf offen zurück. Es macht sichtbar, dass etwas sie berührt hat. Ob die Annahme deshalb fällt, entscheiden Sie, mit einem Tippen auf das Status-Fähnchen. Ein Werkzeug, das diese Bewertung selbst vornimmt, verwechselt Sichtbarkeit mit Urteil.
Der Filter „Mit Prüfhinweis" zeigt alle berührten Karten auf einmal. „erledigt" auf der Karte nimmt den Vermerk wieder weg, die Karte selbst bleibt unangetastet. In der Strategie-Auswertung stehen die berührten Karten in einem eigenen Abschnitt, getrennt von „Was noch wackelt". Eine bestätigte Annahme mit Prüfhinweis ist etwas anderes als ein offener Punkt.
Der Workflow-Tab bietet 6 vordefinierte Analyse-Sequenzen für die häufigsten Beratungsszenarien sowie die Möglichkeit, eigene Workflows zu erstellen, zu bearbeiten und zu teilen.
Der Workflow-Stepper erkennt automatisch, für welche Schritte bereits Notizen vorhanden sind. Ein grüner Kreis neben dem Schritt-Namen signalisiert, dass dieser Schritt bearbeitet wurde.
Im unteren Bereich des Workflow-Tabs befindet sich die Karte „+ Erstellen". Sie öffnet den Workflow-Builder, in dem Sie eigene Analyse-Sequenzen aus den 9 verfügbaren Frameworks zusammenstellen.
Das ✎-Icon auf einer eigenen Workflow-Karte öffnet den Builder direkt im Bearbeitungsmodus mit allen vorhandenen Feldern und Schritten. Im Builder findet sich unten links die Schaltfläche „Workflow löschen", sie fordert eine Bestätigung, bevor der Workflow unwiderruflich entfernt wird.
Eigene Workflows werden im Browser-Speicher (localStorage) gehalten. Für Weitergabe, Backup oder teamübergreifende Nutzung stehen Export und Import zur Verfügung:
custom-workflows.json heruntergeladen. Die Export-Schaltfläche erscheint im Workflow-Tab sobald mindestens ein eigener Workflow vorhanden ist.Eine exportierte Datei enthält pro Workflow: name, description, effort und steps[]. Jeder Schritt hat frameworkId (z. B. "porters-five-forces"), input und output. Das Format ist identisch zu den eingebauten Workflows und kann manuell erstellt oder angepasst werden.
Der Network-Tab zeigt alle 24 Frameworks und ihre 48 Beziehungen als interaktives SVG-Diagramm. Die Anordnung folgt der Beratungskette: sechs Spalten von links nach rechts, eine je Phase. Framing, Intelligence, Choice, Execution, Governance, Narrative. Auf dem Telefon ist das Raster breiter als der Bildschirm, es lässt sich seitlich scrollen.
Output ist direkter Input (PRECEDES)
Gut kombinierbar (COMBINES)
Zum Gegenchecken (VALIDATES)
Gegensätzliche Perspektive (CONTRASTS)
Rechts in der Legendenzeile schaltet ein Umschalter zwischen Methoden und Inhalte. Die Methodenansicht ist die feste Referenzkarte, wie oben beschrieben. Die Inhaltsansicht zeigt stattdessen, was im aktuellen Projekt tatsächlich erarbeitet wurde.
Weder Notizen noch Erkenntnisse
Notizen oder Erkenntnisse vorhanden
Notizen und mindestens eine Erkenntnis
Beide Seiten teilen sich eine Erkenntnis, hier ist Inhalt geflossen
Zusätzlich erscheinen goldene gestrichelte Linien zwischen Frameworks, die sich eine Erkenntnis teilen, obwohl das Methodenmodell dort gar keine Beziehung vorsieht. Diese Querbezüge sind der eigentliche Ertrag der Ansicht: Antippen zeigt, welche Erkenntnisse die beiden verbinden. Der Modus wird nicht gespeichert: beim Öffnen des Tabs steht immer die Methodenansicht.
Verbundene Frameworks bleiben vollständig sichtbar, nicht verbundene werden auf 20% Transparenz gedimmt. Die Verbindungslinien leuchten auf. Ein Info-Panel schiebt von unten herein.
Zeigt einen Tooltip mit dem Beziehungstyp und einer kurzen Erklärung an genau dieser Stelle.
Öffnet direkt den Detail-Screen aus dem Network-Info-Panel heraus.
Setzt die Visualisierung zurück – alle Knoten wieder vollständig sichtbar, Info-Panel geschlossen.
Der Analysis-Tab aggregiert alle als aktiv markierten Frameworks des aktuellen Projekts an einem Ort, darunter alle Erkenntnisse quer über die Methoden (siehe Kapitel 6). Er ist Ihr Arbeitsbereich für laufende Projektanalysen.
Öffnen Sie einen Framework-Detail-Screen und schalten Sie „Als aktiv markieren" ein. Das Framework erscheint sofort im Analysis-Tab mit allen bisher erfassten Notizen.
Unter den aktiven Frameworks stehen alle Erkenntnisse des Projekts, nach Typ gruppiert und in der Reihenfolge Erkenntnis · Annahme · Risiko · Option · Entscheidung. Jede Karte zeigt, aus welcher Methode sie stammt und in wie vielen Methoden sie verwendet wird; ein Tippen führt zur ersten davon.
Anders als die Framework-Liste hängt dieser Block nicht am Aktiv-Schalter: Erkenntnisse gehören dem Projekt, nicht der einzelnen Methode. Sie erscheinen hier also auch dann, wenn kein einziges Framework aktiv markiert ist.
Der zweite Knopf über der Liste blendet alles aus, was bereits geklärt ist, und lässt nur Annahmen und Risiken mit dem Status „offen" stehen. Das ist die Liste, die vor einer Entscheidungsvorlage abgearbeitet gehört, jede offene Annahme ist eine Stelle, an der die Empfehlung kippen kann.
Dieselben Punkte erscheinen im Gesamt-Export unter der Überschrift OFFENE PUNKTE. Die Statusstufen selbst sind in Kapitel 6 erklärt.
Der goldene Knopf „Auswertung" oben verdichtet das Projekt zu einer Entscheidungsvorlage: Empfehlung, Begründung, offene Punkte. Anders als der Text-Export ist sie zum Vorlegen gedacht, Rohnotizen kommen nicht hinein.
Fünf Abschnitte, jeder entfällt, wenn er leer wäre:
Eine bestätigte Annahme trägt die Empfehlung und steht deshalb unter „Worauf sie steht". Ein bestätigtes Risiko ist das Gegenteil: Es tritt ein und steht unter „Was noch wackelt". Wer die beiden verwechselt, dreht die Aussage der Vorlage um.
Die tragenden Karten sind daraus abgeleitet, welche Erkenntnisse dieselbe Methode berühren wie die Entscheidung, eine ausdrückliche Stützt-Verknüpfung gibt es nicht. Optionen und Widerlegtes sind dort ausgenommen; sie haben eigene Abschnitte. Fällt ein Abschnitt auffallend kurz aus, ist das ein Hinweis: Die Entscheidung ist dünn belegt.
Der Knopf „PDF" oben rechts in der Auswertung öffnet den Druckdialog. Im Ausdruck erscheint nur die Vorlage: ohne App-Oberfläche, ohne Bedienknöpfe, mit Seitenumbrüchen zwischen den Abschnitten.
Der Export beginnt mit dem Projektnamen und gliedert sich in drei Blöcke: erst die Erkenntnisse mit Herkunft und Verwendung, dann die Methoden in der Reihenfolge der Beratungskette, von der Problemdefinition zur Entscheidungsvorlage, und zuletzt die offenen Punkte, also alle Annahmen und Risiken, die noch auf „offen" stehen.
PPI Strategy Navigator – Mandat Nordwest – 15. August 2026
ERKENNTNISSE
[Erkenntnis] Segment B wächst 12 % p. a.
aus: Kundensegmentierung · verwendet in: Ansoff-Matrix, Business Case & Kapitalwert
[Annahme · offen] Kunde zahlt 15 % Aufpreis für Verfügbarkeitsgarantie
aus: Annahmen-Audit · verwendet in: Pre-Mortem-Analyse
METHODEN
SCQA-Problemstatement ★ Aktiv
Ausgangslage: drei Werke, uneinheitliche Instandhaltung ...
· [Annahme · offen] Kunde zahlt 15 % Aufpreis für Verfügbarkeitsgarantie
---
SWOT-Analyse ★ Aktiv
Stärken: Starke Marktposition in DE/AT/CH ...
---
OFFENE PUNKTE
· Annahme: Kunde zahlt 15 % Aufpreis für Verfügbarkeitsgarantie (Annahmen-Audit)
Die App bietet an drei Stellen kontextuelle Hilfe ohne den Workflow zu unterbrechen.
Kleine ⓘ-Buttons erscheinen neben Fachbegriffen im Detail-Screen:
Antippen öffnet eine Erklärungsblase. Diese schließt automatisch nach 3 Sekunden oder beim Tippen auf den Hintergrund.
Tippen Sie direkt auf eine Verbindungslinie im Network-Tab. Ein Tooltip erscheint an genau dieser Position und erklärt den Beziehungstyp. Verschwindet nach 4 Sekunden.
Halten Sie eine Framework-Karte in der Library 0,5 Sekunden lang gedrückt. Eine Vorschau-Karte erscheint mit Kategorie, Kurzbeschreibung, der ersten Leitfrage und einem Knopf „Framework öffnen" – ideal zum schnellen Vergleich ohne Navigation.
Alle Tooltips können auch durch Tippen auf eine andere Stelle geschlossen werden. Sie blockieren nie die Hauptnavigation.
Der Navigator ist bewusst schlank gebaut: kein Backend, kein Login, keine Serververbindung. Das macht ihn schnell und vertraulich und bringt Grenzen mit sich, die man kennen sollte, bevor Mandatsdaten darin liegen.
Es gibt keinen Abgleich zwischen Geräten. Was Sie auf dem iPhone erfassen, steht nicht am Desktop, und die installierte PWA teilt ihren Speicher nicht zwangsläufig mit demselben Browser. Ebenso wenig gibt es einen Mehrbenutzerbetrieb: Zwei Personen können nicht gleichzeitig an einem Projekt arbeiten.
Wer auf zwei Geräten arbeitet, trägt das Projekt bewusst hinüber: ⤓ Als JSON exportieren auf dem einen, ↑ Import auf dem anderen (Kapitel 2). Der Import legt dabei immer ein neues Projekt an und überschreibt nie eines.
Das Löschen der Browser- oder App-Daten entfernt alles. Projekte, Notizen, Erkenntnisse, eigene Workflows. Es gibt keinen Papierkorb und keine Wiederherstellung. Exportieren Sie laufende Mandate deshalb regelmäßig als Projekt-JSON und legen Sie die Datei dorthin, wo auch Ihre übrigen Projektunterlagen liegen.
Der Text-Export im Analysis-Tab ist keine Sicherung: Er ist zum Lesen, Teilen und Weiterverarbeiten gedacht und lässt sich nicht zurückspielen.
Die App ist offline-fähig und hält sich dafür vollständig zwischengespeichert. Nach einer neuen Version kann deshalb einmalig noch der alte Stand erscheinen. Abhilfe in dieser Reihenfolge:
DE/EM im Kopfbereich schaltet Beschriftungen, Framework-Beschreibungen und Leitfragen um. Ihre eigenen Inhalte bleiben unverändert: Notizen, Erkenntnisse und selbst angelegte Workflows stehen weiterhin in der Sprache, in der Sie sie geschrieben haben. Das ist Absicht: eine maschinelle Übersetzung Ihrer Analyse wäre schlechter als Ihr Original.
Eine Ausnahme kennt nur das mitgelieferte Beispielprojekt: Es liegt zweisprachig vor und legt sich beim Laden auf die gerade eingestellte Sprache fest.
Auch wenn die App auf Englisch steht, öffnet das ? diese deutschsprachige Anleitung. Die Zielgruppe ist der deutschsprachige Raum; eine zweite Sprachfassung dauerhaft synchron zu halten kostet mehr, als sie einbringt.
Die App rechnet regelbasiert. Sie enthält keine KI-Komponente: Die Beziehungen zwischen den Frameworks, die Statuslogik der Erkenntnisse und die Strategie-Auswertung folgen festen Regeln und liefern bei gleicher Eingabe stets dasselbe Ergebnis. Ihre Eingaben verlassen das Gerät nicht: Notizen, Erkenntnisse und Projekte werden an keinen Dienst übertragen, weder an ein Sprachmodell noch sonst wohin. Ausgehende Verbindungen entstehen nur zweifach: beim ersten Aufruf lädt die App eine Schriftart von Google (danach liegt sie im Cache), und die goldenen Knöpfe öffnen die PPI-Werkzeuge, wenn Sie darauf tippen.
Die Texte dieses Handbuchs sowie die Framework-Beschreibungen und Leitfragen sind mit KI-Unterstützung entstanden, bei Recherche, Strukturierung und Sprachfassung. Fachliche Auswahl, Prüfung und Freigabe liegen bei Ralf Platvoet, der auch die redaktionelle Verantwortung trägt. Mehr dazu im Impressum.
Die Tabelle lässt sich waagerecht wischen: rechts stehen Output und typische Projekte.
| Framework | Kategorie | Aufwand | Output | Typische Projekte |
|---|---|---|---|---|
| 1 · Problem Framing | ||||
| SCQA-Problemstatement | Methodik | Quick | Problemstatement in einem Absatz | Projekt-Scoping, Angebote, Executive Briefings |
| Issue Tree (MECE) | Methodik | Medium | Hierarchischer Fragenbaum | Problemdiagnose, Arbeitsplanung, Ursachenanalyse |
| Annahmen-Audit | Methodik | Quick | Annahmen-Raster (Konfidenz × Wirkung) | Business-Case-Review, Due Diligence, Neugeschäft |
| 2 · Market Intelligence | ||||
| PESTEL-Analyse | Competitive | Medium | Faktorenraster mit Einstufung | Umfeldanalyse, Markteintritt |
| Porter's Five Forces | Wettbewerb | Medium | Fünf-Achsen-Matrix | Markteintritt, Wettbewerbsstrategie |
| VRIO-Analyse | Ressourcen | Medium | VRIO-Raster | Due Diligence, Org-Design |
| Wardley Mapping | Innovation | Deep | Entwicklungskarte | Technologiestrategie, Build-vs-Buy |
| SWOT-Analyse | Wettbewerb | Quick | 2×2-Matrix | Strategie-Initiierung, Situationsanalyse |
| Kundensegmentierung | Wettbewerb | Medium | Segmentprofile mit Größe und Marge | Markteintritt, Preisstrategie, Go-to-Market |
| 3 · Strategic Choice | ||||
| Business Model Canvas | Innovation | Medium | BMC-Poster | Geschäftsmodell-Analyse, Startups |
| Ansoff-Matrix | Innovation | Quick | 2×2-Wachstumsmatrix | Wachstumsstrategie, Portfolio-Entscheidungen |
| Drei Horizonte | Innovation | Medium | Vorhabensverteilung über drei Horizonte | Innovationsportfolio, Budgetverteilung |
| Nutzwertanalyse | Method | Medium | Gewichtete Rangfolge mit Kipppunkten | Standortwahl, Softwareauswahl, Lieferantenauswahl |
| Blue Ocean Strategy | Innovation | Deep | Strategy Canvas + ERRC | Innovation, neue Märkte, Differenzierung |
| Business Case & Kapitalwert | Ressourcen | Deep | NPV-Modell mit Szenarien | Investitionsentscheidungen, Portfolio, Gremienvorlage |
| 4 · Execution | ||||
| McKinsey 7-S | Umsetzung | Deep | 7-S-Alignment-Map | M&A, Transformation, Reorganisation |
| OKR | Umsetzung | Medium | Kaskadiertes Zielset | Strategieumsetzung, Performance Management |
| Impact-/Aufwand-Matrix | Umsetzung | Quick | Vier-Quadranten-Priorisierung | Roadmap-Planung, Portfolio-Triage |
| 5 · Value Governance | ||||
| Balanced Scorecard | Umsetzung | Deep | Vier-Perspektiven-BSC | Strategie-Implementierung, OKR-Setup |
| Pre-Mortem-Analyse | Umsetzung | Quick | Priorisierte Fehlerursachen mit Maßnahmen | Projekt-Kickoff, Risikomanagement, Go/No-go |
| Szenario-Planung | Innovation | Deep | Szenarienset mit Frühindikatoren | Langfristplanung, Kapitalallokation, Regulatorik |
| 6 · Executive Narrative | ||||
| Stakeholder-Map | Methodik | Quick | Macht/Interesse-Raster mit Engagement-Plan | Change Management, Gremienvorlage, PMI |
| Minto-Pyramidenprinzip | Methodik | Medium | Antwort-zuerst-Argumentpyramide | Management-Präsentationen, Abschlussberichte |
| Entscheidungsvorlage | Methodik | Medium | Schriftliche Entscheidungsvorlage | Gremienvorlage, Investitionsentscheidungen |
Die folgenden Sequenzen sind fest im Navigator verankert. Eigene Workflows können über den + Erstellen-Button im Workflow-Tab hinzugefügt werden (siehe Kapitel 5).
Die Fortschrittsleiste auf jeder Workflow-Karte zeigt goldene Segmente für jeden Schritt, zu dem bereits Notizen vorhanden sind. So sehen Sie auf einen Blick, wie weit Sie in jedem Szenario fortgeschritten sind.