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Übersicht
Adjacency-Bewertung
Optionen einordnen
Optionen vergleichbar machen, bevor jemand Businesspläne rechnet. Genau daran sterben Strategieprojekte sonst: Die Bewertung wartet auf Zahlen, die es noch nicht gibt. Zwei Skalen von 1 bis 5 reichen aus, um Optionen zu sortieren, dazu eine grobe Potenzialschätzung. Die Feldnamen im Diagramm sind eine Lesehilfe, die Methode sind die beiden Achsen.

Vorgaben

Woran sich das Potenzial messen lassen muss. Ohne diese drei Zahlen zeigt das Werkzeug nur eine Anordnung, keine Aussage.

Letztes abgeschlossenes Jahr. Bezugsgröße für die Punkteskala.

Die Vorgabe aus der Zielsetzung, meist von Eigentümer oder Beirat gesetzt.

Daumenregel: 10 Punkte für ein Potenzial in Höhe von 10 Prozent des Umsatzes, also 1 Prozent je Punkt. Bei kleinteiligem Geschäft niedriger ansetzen.

Die Optionen

Beide Skalen sind absichtlich grob. Wer hier lange abwägt, hat die Option noch nicht verstanden.

OptionGeschäftsfeld Abstand zum KerngeschäftAbstand zum ErfolgPotenzial
Abstand zum Kerngeschäft, die Option …
1bewegt sich im Kerngeschäft
2ist in der Nähe des Kerngeschäftes
3ist weiter weg
4hat wenig zu tun mit dem Kerngeschäft
5bewegt sich in vollkommen neuen Gefilden
Abstand zum Erfolg, der Abstand …
1ist gering, das Geschäft kann sofort realisiert werden
2ist tief
3ist im Rahmen
4ist hoch
5ist sehr hoch, es muss massiv investiert werden und es dauert

Das Adjacency-Diagramm

Blasengröße ist das geschätzte Potenzial. Wo Optionen aufeinanderliegen, sind sie leicht versetzt gezeichnet.

Die vier Feldnamen sind eine Lesehilfe und keine Vorschrift: Sie sagen, wie eine Lage üblicherweise zu lesen ist, nicht, was zu tun ist.

Deckung der Vorgaben

Die Frage, die über die Umsetzbarkeit entscheidet: Reicht das Potenzial aller Optionen zusammen, und zwar mit Reserve?