Die X-Matrix verschränkt vier Ebenen: Langfristziele, Jahresziele, Maßnahmen und Kennzahlen. Ihr Wert liegt nicht in der Liste, sondern in den Verbindungen dazwischen. Dieses Werkzeug rollt die klassische Darstellung in ihre vier Verknüpfungsfelder auf, damit sie auch auf einem schmalen Schirm bedienbar bleibt, und prüft anschließend, was eine Vorlage nicht prüfen kann: verwaiste Ziele, Maßnahmen ohne Kennzahl, überlastete Maßnahmen und Verantwortliche, die zu viel tragen.
Durchbruchziele über drei bis fünf Jahre. Wenige, große, veränderungsfähige Ziele, nicht die Fortschreibung des Bestehenden.
Was in diesem Jahr erreicht sein muss, damit die Langfristziele erreichbar bleiben.
Verbesserungsschwerpunkte dieses Jahres, je mit einer verantwortlichen Person. Ohne Namen bleibt eine Maßnahme eine Absicht.
Woran der Fortschritt gemessen wird, je mit Zielwert und Termin.
Ein Klick schaltet weiter: leer → ○ Beitrag → ● starker Beitrag → leer. Die vier Felder laufen im Kreis: Langfrist → Jahr → Maßnahme → Kennzahl → zurück auf Langfrist. Erst wenn der Kreis geschlossen ist, misst am Ende eine Kennzahl wieder das, womit oben angefangen wurde.
Quelle. Die X-Matrix stammt aus der Quality-Function-Deployment-Praxis um Yoji Akao (Hoshin Kanri: Policy Deployment for Successful TQM, Productivity Press 1991) und wurde im Westen vor allem durch Thomas L. Jackson (Hoshin Kanri for the Lean Enterprise, Productivity Press 2006) verbreitet. Sie ist Gemeingut und an keine Marke gebunden. Grenze. Das Werkzeug prüft die Struktur der Verknüpfungen, nicht die Qualität der Ziele. Ein sauber verknüpftes, aber belangloses Zielsystem besteht jede Prüfung hier.