Der Zweck der Methode ist der Zähler. Wer fünf Parameter mit je vier Ausprägungen aufspannt, hat über tausend mögliche Lösungen — und diskutiert üblicherweise drei davon. Diese Zahl sichtbar zu machen ist der halbe Ertrag. Die andere Hälfte sind die Unverträglichkeiten: Zwei Ausprägungen, die sich ausschließen, machen aus Kombinatorik Machbarkeit. Ohne sie bleibt der Kasten ein Ideenspeicher.
Der Kasten
Auf die Ausprägung klicken, um sie der aktiven Variante zuzuweisen — auf den Text klicken, um ihn zu ändern.
Unverträglichkeiten
Was sich ausschließt, muss nicht durchgerechnet werden. Genau hier trennt sich der Möglichkeitsraum vom Lösungsraum.
Die Varianten im Vergleich
Nebeneinander gelesen zeigt sich, worin sie sich wirklich unterscheiden — und wo überall dasselbe steht.
Der Kombinationsraum ist eine rechnerische Größe, kein Vorrat an guten Lösungen: Die meisten Kombinationen sind unsinnig, und der Zähler unterscheidet das nicht. Er taugt als Korrektiv gegen die Enge der ersten Idee, nicht als Aufforderung, alles durchzugehen. Der Ertrag der Methode liegt in den zwei, drei Varianten, auf die man ohne den Kasten nicht gekommen wäre — und in den Unverträglichkeiten, die sonst erst in der Umsetzung auffallen.