Der MPS schätzt, wie viel Motivationspotenzial in einer Tätigkeit selbst steckt, unabhängig von Person und Vergütung. Fünf Merkmale gehen ein, aber nicht gleichrangig: Die drei inhaltlichen Merkmale werden gemittelt, Autonomie und Rückmeldung wirken als Faktoren. Wer bei einem der beiden nahe null liegt, holt das über Aufgabenvielfalt nicht mehr herein.
Wie stark steigt der MPS, wenn genau ein Merkmal um einen Punkt besser wird und alle anderen bleiben, wie sie sind? Die Rangfolge ergibt sich aus der Formel, nicht aus einer Einschätzung.
| Merkmal | MPS danach | Gewinn |
|---|
Quelle. J. Richard Hackman, Greg R. Oldham: Motivation through the design of work: test of a theory. Organizational Behavior and Human Performance 16(2), 1976, S. 250–279. Die Skala von 1 bis 7 folgt dem Job Diagnostic Survey derselben Autoren. Zur Einordnung: In den Normdaten des JDS liegt der Durchschnitt über viele Tätigkeiten bei ungefähr 125. Die Bänder unten sind eine Orientierung, keine Norm, und ersetzen keine Erhebung bei den Beschäftigten: Der MPS ist als Fremdeinschätzung nur so gut wie die Kenntnis der Tätigkeit.