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Motivating Potential Score
Arbeitsgestaltung

Motivating Potential Score nach Hackman und Oldham

Der MPS schätzt, wie viel Motivationspotenzial in einer Tätigkeit selbst steckt, unabhängig von Person und Vergütung. Fünf Merkmale gehen ein, aber nicht gleichrangig: Die drei inhaltlichen Merkmale werden gemittelt, Autonomie und Rückmeldung wirken als Faktoren. Wer bei einem der beiden nahe null liegt, holt das über Aufgabenvielfalt nicht mehr herein.

Formel
MPS = ( Anforderungsvielfalt + Ganzheitlichkeit + Bedeutsamkeit ) / 3  ×  Autonomie  ×  Rückmeldung
Jedes Merkmal auf einer Skala von 1 bis 7. Der Wertebereich des MPS reicht damit von 1 bis 343.

1. Die fünf Tätigkeitsmerkmale

2. Ergebnis

von 343

3. Wo der nächste Punkt am meisten bringt

Wie stark steigt der MPS, wenn genau ein Merkmal um einen Punkt besser wird und alle anderen bleiben, wie sie sind? Die Rangfolge ergibt sich aus der Formel, nicht aus einer Einschätzung.

MerkmalMPS danachGewinn

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Quelle. J. Richard Hackman, Greg R. Oldham: Motivation through the design of work: test of a theory. Organizational Behavior and Human Performance 16(2), 1976, S. 250–279. Die Skala von 1 bis 7 folgt dem Job Diagnostic Survey derselben Autoren. Zur Einordnung: In den Normdaten des JDS liegt der Durchschnitt über viele Tätigkeiten bei ungefähr 125. Die Bänder unten sind eine Orientierung, keine Norm, und ersetzen keine Erhebung bei den Beschäftigten: Der MPS ist als Fremdeinschätzung nur so gut wie die Kenntnis der Tätigkeit.