PPI – Platvoet Performance Intelligence

Projekt-Stopp-Matrix

Portfolio-Priorisierung nach dem Werthebel je verbleibendem Euro – mit druckfertiger Begründung für jedes Projekt, das gestoppt wird.
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Projekte aktiv
0
noch nichts erfasst
Restmittel gesamt
0 €
noch nicht abgeflossen
Freisetzbar
0 €
ohne gebundene Projekte
Portfolio-Werthebel
€ Jahreswirkung je € Restmittel
Stopp-Kandidaten
0
schwacher Hebel, späte Wirkung

Projekt erfassenBereits ausgegebenes Budget wird erfasst, aber nicht bewertet

Sunk Cost – fließt bewusst nicht in die Bewertung ein
EBIT- oder Cash-Effekt nach Wirksamwerden

Portfolio

Projekt Restkosten ausgegeben Werthebel erw. TtV Werthebel-Quotient Empfehlung Status
Noch keine Projekte erfasst. „Beispieldaten“ oben lädt ein vollständiges Mittelstandsportfolio.
Die Spalte „ausgegeben“ ist bewusst durchgestrichen: Sie steht weder im Zähler noch im Nenner des Werthebel-Quotienten. Zur Entscheidung stehen nur die Restkosten.

Schwellenwertebestimmen, wo die Quadrantengrenzen liegen

1,00 heißt: ein Euro Restmittel bringt einen Euro Jahreswirkung
In Kostendruckphasen niedrig ansetzen – Geschwindigkeit schlägt Größe

Vier Handlungen statt weiter oder stopp

Blasengröße = Restkosten. Je weiter rechts, desto mehr Jahreswirkung bringt jeder verbleibende Euro. Je weiter oben, desto schneller wirkt das Projekt.

Einsparzielwelche Kombination erreicht das Ziel mit dem geringsten Werteverlust?

Die Auswahl stoppt Projekte in aufsteigender Reihenfolge des Werthebel-Quotienten – also zuerst dort, wo der nächste Euro am wenigsten bringt. Gebundene Projekte werden übersprungen.

Entscheidungs-Einseitereine Seite, die eine Streichung trägt

Nicht die Entscheidung ist der Engpass, sondern die Begründung. Der Einseiter enthält die drei Zahlen, die Sunk-Cost-Klarstellung, die erwartbaren Gegenargumente und – entscheidend – wohin die freigesetzten Mittel gehen.

PPI – Platvoet Performance Intelligence

Bericht

So arbeiten Sie mit der Matrix

Die eine Kennzahl

Werthebel-Quotient = (Werthebel pro Jahr × Umsetzungswahrscheinlichkeit) ÷ Restkosten.

Bereits ausgegebenes Geld steht weder im Zähler noch im Nenner. Das ist kein Versehen, sondern der Kern: Die versenkten Mittel kommen weder durch Weitermachen noch durch Stoppen zurück. Zur Entscheidung stehen nur die Mittel, die noch nicht abgeflossen sind.

Ein Quotient von 1,50 heißt: Jeder verbleibende Euro erzeugt 1,50 € Jahreswirkung.

Vier Handlungen

„Strecken“ und „Beschneiden“ sind die politisch gangbaren Wege. Ein Portfolio, das nur weiter oder stopp kennt, produziert Blockaden.

Bindung

Regulatorische, vertragliche oder gegenüber Kunden zugesagte Projekte sind nicht stoppfähig – auch wenn die Rechnung dagegen spricht. Sie werden markiert, aus dem Stopp-Quadranten gehoben und im Streichvorschlag übersprungen. Sichtbar bleiben sie trotzdem: Ein teuer gebundenes Projekt ist ein Verhandlungsthema, kein Naturgesetz.

Schwellenwerte

Die Grenzen zwischen „hoch/niedrig“ und „schnell/spät“ setzen Sie selbst. Unter akutem Kostendruck lohnt eine niedrige Time-to-Value-Grenze – dann rutschen langsame Projekte auch bei gutem Hebel ins Strecken. Verschieben Sie die Schwellen einmal testweise: Projekte, die den Quadranten dabei nicht wechseln, sind die robusten Fälle.

Einsparziel

Das Werkzeug stoppt Projekte in aufsteigender Reihenfolge des Quotienten, bis Ihr Ziel erreicht ist. Das minimiert den verlorenen Werthebel je freigesetztem Euro. Der ausgewiesene „Preis der Einsparung“ ist die Jahreswirkung, die Sie dafür aufgeben – diese Zahl gehört in jede Vorlage.

Der Einseiter

Der wichtigste Abschnitt ist die Mittelverwendung. Ein Stopp ohne benanntes Zielprojekt wird im Haus als Verlust erlebt, mit Zielprojekt als Entscheidung. Derselbe Beschluss, andere Wirkung.

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