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Übersicht
Datensouveränitäts-Check
Was das Haus verlassen darf
Offene Wertschöpfung scheitert selten am Willen und oft an dieser Frage. Wer mit Kunden, Lieferanten, Hochschulen oder einem Modellanbieter zusammen arbeitet, lässt dabei Daten aus dem Haus. Datensouveränität heißt nicht, alles drinzubehalten, sondern zu wissen, was hinausgeht, an wen, auf welcher Grundlage und ob es zurückholbar ist. Tragen Sie je Datenart einen Fluss ein. Das Werkzeug stellt je Fluss eine Ampel und sagt am Ende, ob die Zusammenarbeit so beginnen kann.
Ihre Datenflüsse
Was sonst noch gilt Verträge, Fristen, Zuständigkeiten

Wo das herkommt und was es nicht ist. Dass Datensouveränität eine organisationale Fähigkeit ist und keine Rechtsabteilungsaufgabe, und dass offene Wertschöpfung ohne sie nicht gelingt, zeigen Moschko, Blazevic und Piller, Managing data sovereignty: An organizational competence for successful open value creation, R&D Management 55 (2025) 4. Die Ampelregeln sind Festlegungen dieses Werkzeugs und folgen der Vorsicht, nicht einem Gesetzestext. Dieses Werkzeug ist keine Rechtsberatung. Es ordnet die Fragen und hält fest, was entschieden wurde. Ob ein Vertrag trägt, beantwortet es nicht.