Die Strategy Map sitzt über der Balanced Scorecard: Sie hält die Ziele und deren Ursache-Wirkungs-Ketten, die Scorecard misst sie. Zeichenwerkzeuge gibt es viele, geprüft wird die Kette dort nirgends. Genau das leistet Abschnitt 4: Sie findet Ziele ohne Ursache, Ziele ohne Wirkung, Ketten, die die Finanzperspektive nie erreichen, Wirkpfeile, die nach unten zeigen, und Ziele ohne hinterlegte Kennzahl. Über „Scorecard laden“ lesen Sie die Datei ein, die das Scorecard-Werkzeug exportiert; die dortigen Kennzahlen stehen dann zur Auswahl.
Noch keine Scorecard geladen. Ohne sie funktioniert alles außer der Kennzahlenauswahl.
Von unten nach oben gelesen: Was wir können, ermöglicht, wie wir arbeiten; das bestimmt, was der Kunde erlebt; daraus folgt das finanzielle Ergebnis. Ziele sind keine Kennzahlen. „Termintreue erhöhen“ ist ein Ziel, „Termintreue in Prozent“ ist die Kennzahl dazu.
Ein Klick schaltet weiter: leer → ↑ wirkt nach oben → → wirkt auf gleicher Ebene → leer. Gelesen wird zeilenweise: Das Ziel der Zeile wirkt auf das Ziel der Spalte. Zeigt ein Pfeil nach unten, färbt sich die Zelle rot; das ist erlaubt, wird aber in der Prüfung benannt.
Quelle. Die Strategy Map stammt von Robert S. Kaplan und David P. Norton: Strategy Maps. Converting Intangible Assets into Tangible Outcomes, Harvard Business School Press 2004, aufbauend auf der Balanced Scorecard derselben Autoren (Harvard Business Review, Januar/Februar 1992). Die vier Perspektiven und ihre Leitfragen folgen dieser Quelle. Grenze. Das Werkzeug prüft die Struktur der Kette, nicht ihre Wahrheit. Ob eine behauptete Ursache tatsächlich wirkt, sagt keine Grafik: Das ist eine Hypothese, die geprüft gehört, und genau so haben Kaplan und Norton sie gemeint.